Despachos: Heilkräfte und Energien kanalisieren

Danke sagen, Wünsche manifestieren, Gutes erhalten

Ein Despacho ist eine von den Inkas praktizierte Zeremonie, die auch heute noch von ihren Nachfahren, den Q'ero-Indianern aus den Anden Perus, fast täglich durchgeführt wird. Diese Zeremonie nennt sich auf Qechua Haywarikuy ("ha-wa-ri-kui") und bezeichnet eine Art Mandala. Dessen Aufbau folgt einer klaren Intention und wird mit Liebe und Klarheit durchgeführt.

Video zu einer Despacho Zeremonie mit Inka Nachfahren und Qero IndianernDespachos sind kraftvolle, energetische Kunstwerke, die aus Blättern, Blüten, Süßigkeiten, Kräutern, Samenkörnern und vielen weiteren Zutaten bestehen. Jede Zutat wird mit heiligen Worten und Wünschen energetisch aufgeladen, bevor sie Teil des Despachos und damit Teil der Zeremonie wird.

Ein Despacho ist eine von mehreren Möglichkeiten, sich mit der spirituellen Welt, mit der Großen Mutter (Pachama) und dem Großen Vater (Pachatata) sowie mit den Spirits der Berge (Apus) zu verbinden. Diese Zeremonien werden durchgeführt, um entweder Danke zu sagen, oder um die Erfüllung eines Wunsches zu bitten.

 

 

Don Manuel Q’ispe, ein Q’ero-Ältester, beschrieb das Despacho einst als "ein Geschenk, ein Zurückgeben für all das, was wir täglich erhalten". Despachos erinnnern uns an unsere Verbindungen mit allen Lebewesen und heiligen Plätzen, sie richten uns wieder auf unsere innersten Ziele aus und bringen uns in Einklang mit den Kräften, die uns als Menschen definieren:

munay die Kraft der Liebe und des Herzens
yankay die physische Kraft, die sich in Aktionen manifestiert
yachay die Kraft des Denkens, der Weisheit, der Erinnerung
 

Um Harmonie und Ausgeglichenheit in unser Leben zu bringen, benötigen wir diese Kräfte ebenso wie eine liebevolle und gute Verbindung zur Pachamama. Diese Verbindung bauen wir auf und stärken sie durch einen kontinuierlichen Austausch, den wir mit unseren Herzen (munay), unserer Weisheit (yachay) und unserem Handeln (yankay) führen. Das Despacho unterstützt Menschen also dabei, ihr Leben in harmonische Bahnen zu lenken, Heilung zu erfahren und Träume zu erfüllen, denn es beeinflusst die Dynamiken und das Wechselspiel von Liebe, Verstand und Aktionen.

 

Das Pachamama-Despacho
Wünsche im Leib von Mutter Erde austragen

Beim Pachamama-Despacho geht es darum, die Mutter Erde um Unterstützung bei der Manifestation eines Herzenswunsches zu bitten. Die Opfergabe (das Despacho) wird am Ende der Zeremonie vergraben; im übertragenen Sinne bedeutet es, dass die Pachamama nun mit unseren Wünschen schwanger geht und diese in ihrem Leib austrägt, sobald die Zeit dafür reif ist.

Ein Despacho, ein Mandala der Inka-Tradition, um Wünsche zu manifestieren

In der Zwischenzeit gilt es, die Form und das Ergebnis des Despachos loszulassen, das heißt, dass man in den Wochen und Monaten danach die Manifestationsergebnisse nicht permanent überprüft und ihnen nachsinnt. Indem man loslässt, lässt man das Universum seine Magie entfalten, gibt Pachamama die Möglichkeit, mit den Intentionen schwanger zu gehen und die Wünsche zu gebähren. 

Das Ergebnis der Manifestationen kann durchaus von den eigenen Vorstellungen abweichen, deshalb sollten wir in die unendliche Weisheit der universellen Energien (und des Höheren Selbst) vertrauen, dass sie wissen, was für unser Wachstum am besten ist.

 

Ein Despacho machen lassen

Wenn Sie Interesse an einem Despacho haben, um einen Wunsch zu manifestieren, kontaktieren Sie mich. Despachos führe ich in meiner Praxis durch; Sie dürfen gerne mit dabei sein und zuschauen. Falls Sie nicht anwesend sein können, sende ich Ihnen gerne ein Bild von Ihrem Despacho zu, bevor ich es der Mutter Erde übergebe.

Die Konditionen für Despachos finden Sie hier.